Platte im Fileserver defekt

Gestern ist mir im Fileserver am 3Ware 9550SX-16ML eine WD RE4 2 TB (WD2003FYYS-01T8B0) mit einem „(0x04:0x0026): Drive ECC error reported: port=11, unit=2“ aus dem RAID 5 geflogen.

Der Defekt kam nicht wirklich überraschend, die betroffene Festplatte hat sich bereits seit Wochen immer wieder mit „(0x04:0x0023): Sector repair completed: port=11, LBA=0x2409F6AA“ u.ä. in der Log verewigt.

Ich habe bei WD direkt einen Vorabtausch eingeleitet, dafür ist die Angabe einer Kreditkartennummer notwendig die falls die defekte Festplatte nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Eintreffen der Ersatzplatte bei WD eintrifft mit dem Neuwert der Festplatte belastet wird.

Für die RMA ist inzwischen eine vorherige Online-Registrierung mit Kaufdatum und grober Angabe des Händlers (zur Auswahl stehen u.a. der WD Store, oder sehr allgemein gehaltene Angaben wie „Onlinehändler“, „lokales Computergeschäft“ etc.) der betroffenen Festplatte bei WD notwendig.

Ich bin gespannt wann die Ersatzplatte bei mir eintrifft.

Schluss mit den Platzproblemen – 4x WD RE4 2 TB bestellt

Nachdem es auf meinem Fileserver (RAID 5 aus 6x 750 GB = 3,4 TB) jetzt doch langsam etwas eng wird habe ich mir jetzt 4x die WD RE4 mit 2 TB bestellt.

Verschickt hat sie der Händler schon, ankommen müssen sie erst noch.
Dann wird erstmal der Garantiestatus gecheckt und anschließend eingebaut & ein RAID 5 über alle 4 Platten erstellt was dann letztendlich ein Array von ca. 5,4 TB ergibt.

Jetzt ergibt sich natürlich die Frage, was mit dem alten Array passiert.
Eigentlich könnte ich es komplett auflösen und hätte dann 7 Platten übrig (incl Hotspare).
Gleichzeitig bestünde aber auch die Möglichkeit meinen Datenbestand nach Zweck, Umfang und Wachstumsrate auf 2 oder gar 3 Arrays zu verteilen.

Aktueller Stand:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 6x WD RE2/3 750 GB:
E: (Daten 2, 3,4 TB)

Option 1:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 4x WD RE4 2 TB:
E: (Daten 2, 5,4 TB)

Option 2:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 4x WD RE2 750 GB:
E: (Daten 2, 2,04 TB)

RAID 5 4x WD RE4 2 TB:
F: (Daten 3, 5,4 TB)

Option 3:
RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 70 GB)

RAID 1, 2x WD RE2 750 GB:
D: (Daten 1, ca. 700 GB)

RAID 5, 4x WD RE2/3 750 GB:
E: (Daten 2, 2,04 TB)

RAID 5 4x WD RE4 2 TB:
F: (Daten 3, 5,4 TB)

Jede der Optionen hat natürlich ihre Vor- und Nachteile.
Betrachtet man Energie- und Kühlungsbedarf ist eine Lösung mit möglichst wenigen Platten natürlich immer vorzuziehen, was für Option 1 spricht.

Eine flexible Datenorganisation spricht auch eher für wenige große Volumes als mehrere kleinere, die Performance eher für eine möglichst großflächige Verteilung der Daten auf mehrere unabhängige RAID Arrays.

Mal sehen welche Lösung das Rennen macht, ich denke ein klares richtig oder falsch gibt es in diesem Fall nicht.