Platte im Fileserver defekt

Gestern ist mir im Fileserver am 3Ware 9550SX-16ML eine WD RE4 2 TB (WD2003FYYS-01T8B0) mit einem „(0x04:0x0026): Drive ECC error reported: port=11, unit=2“ aus dem RAID 5 geflogen.

Der Defekt kam nicht wirklich überraschend, die betroffene Festplatte hat sich bereits seit Wochen immer wieder mit „(0x04:0x0023): Sector repair completed: port=11, LBA=0x2409F6AA“ u.ä. in der Log verewigt.

Ich habe bei WD direkt einen Vorabtausch eingeleitet, dafür ist die Angabe einer Kreditkartennummer notwendig die falls die defekte Festplatte nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Eintreffen der Ersatzplatte bei WD eintrifft mit dem Neuwert der Festplatte belastet wird.

Für die RMA ist inzwischen eine vorherige Online-Registrierung mit Kaufdatum und grober Angabe des Händlers (zur Auswahl stehen u.a. der WD Store, oder sehr allgemein gehaltene Angaben wie „Onlinehändler“, „lokales Computergeschäft“ etc.) der betroffenen Festplatte bei WD notwendig.

Ich bin gespannt wann die Ersatzplatte bei mir eintrifft.

Nachbrenner

Bisher hat meinem Zweitrechner den ich zu 90% zum surfen und Instant Messaging verwende als Festplatte eine Wester Digital RAID Edition mit 160 GB aus der ersten Generation gereicht.

Natürlich hat das Anmelden incl. ein paar mitstartender Programme eine gefühlte Ewigkeit gedauert.

Doch irgendwann ist genug.

Nachdem mir der Wunsch schon länger im Kopf herumspukte habe ich ihm jetzt eine Intel SSD 320 mit 160 GB gegönnt und den PC bei dieser Gelegenheit gleich neu aufgesetzt.

Läuft? Läuft. Und zwar schnell!

WD RE4 – zweites Kapitel

Nachdem meine 4 bestellten WD RE4 2 TB 2 unterschiedliche Modellnummern trugen und dann auch noch eine innerhalb der ersten Betriebsminuten kaputt gegangen ist hatte ich mich an WD gewandt, um Austausch der defekten Platte gebeten und gefragt ob ich Platten unterschiedlicher Firmware gefahrlos zusammen im RAID betreiben kann – mit der Anmerkung dass ich da bereits schlechte Erfahrungen gemacht habe (das war mit 2x 74er Raptoren im Server – die wurden mir damals übrigens beide von WD gegen 2 gleiche getauscht).

Die erste Reaktion kam am nächsten Tag.
Man teilte mir mit es sollten grundsätzlich Platten gleicher Firmware im RAID verwendet werden, ich solle aber mal beim Controllerhersteller fragen. Hab ich dann auch gemacht, bei LSI auf der Seite stand in der 3Ware KB die Platten sollen die gleiche Firmwareversion haben.

Außerdem teilte man mir mit man würde die defekte Platte gerne im Rahmen der Garantie austauschen. Man empfahl mir eine Rückgabe an den Händler falls möglich, dieser wollte mir auf Anfrage jedoch nicht garantieren mir alle 4 Platten gegen welche mit gleicher Firmwareversion zu tauschen.

Also wandte ich mich wieder an WD mit dem Wunsch alle 4 Platten getauscht zu bekommen.

Die nächste Reaktion von WD war die Bitte alle Platten wenn möglich über den Händler zu tauschen mit der Bitte die Seriennummern aller 4 Platten an WD weiterzugeben falls der Tausch über den Händler nicht möglich sein sollte damit mir ein RAID Swap beantragt würde.

Nachdem ich alle 4 Seriennummern an WD weiter gegeben hatte erhielt ich die Bitte die defekte Festplatte mit den WD DLG Tools zu testen und das Ergebnis an den Support zu mailen, woraufhin ich leider nur zurückschreiben konnte dass mir das leider nicht möglich sei, da die Platte ja gar nicht vom PC erkannt wird.

Daraufhin erhielt ich Antwort mein Fall sei an den 2nd Level Support gegangen und ich würde etwas hören.

Das dauerte mir leider etwas zu lang da ich langsam arg in Platznot war, auf meine Anfrage hin wie es denn nun aussähe bekam ich die Nachricht, dass der Fall an höherer Stelle geklärt würde da diese über den RAID Swap zu entscheiden hätte.

Wenig später bekam ich dann auch schon eine Mail von UPS mit einem Paketschein und Anweisungen einen Abholauftrag bei UPS zu initiieren um meine Platten an WD zu schicken.

Kurz später kam dann auch die Nachricht ich solle alle 4 Platten an WD schicken und die neuen seien schon unterwegs.

Ich packte also meine Platten wieder gut ein, erstellte online bei UPS einen Abholauftrag und wartete.

Der UPS Fahrer kam das Paket dann auch direkt am nächsten Werktag bei mir holen und 2 Tage später kamen die neuen Platten bei mir an.

Jetzt stecken die neuen Platten schon im Server und der RAID 5 Verbund wird initialisiert – ich bin gespannt.

Mit dem Support von WD bin ich zufrieden – natürlich wär’s schöner gewesen wenn das ganze um ein paar Tage schneller gegangen wäre, ich möchte allerdings nicht behaupten dass sich der Vorgang unnötig verzögert hätte – Danke WD!

4x WD RE4 2 TB eingetroffen – mit gemischten Gefühlen

Heute sind meine 4 bei Mindfactory.de bestellten WD RE4 mit 2 TB bei mir eingetroffen.

Also gleich ausgepackt und den Garantiestatus bei WD auf der Homepage überprüft.
Soweit kein Problem, alle Platten haben volle 5 Jahre Herstellergarantie. Nur bei einem Exemplar fiel mir auf, dass die Festplatte als „Recertified“ gekennzeichnet ist.

Das heißt die Festplatte war evtl. schon in fremden Händen und wurde (defekt) an WD zurück geschickt, ist aber eigentlich kein Problem, da entsprechende Ware bei WD auch erst nach entsprechender Qualitätskontrolle wieder das Haus verlässt.

Was mir nicht so gut gefiel war, dass die Festplatten unterschiedliche Firmware-Versionen aufwiesen.

3 der Festplatte wurden vom RAID Controller als WDC WD2003FYYS-02W0B0 mit der Firmwareversion 01.01D01 erkannt, eine als WDC WD2003FYYS-01T8B0 mit der Firmware 01.00D02.

Da ich erst vor ca. einem Jahr Probleme bei 2 WD Raptor 74 GB im RAID 1 hatte, von denen eine beim booten vom Controller regelmäßig nicht erkannt wurde was ein „degraded“ für den RAID-Verbund zur Folge hatte das dann jedes Mal rebuilded werden musste habe ich bei WD direkt eine Supportanfrage gestellt in der ich um eine Empfehlung über den Umgang mit den unterschiedlichen Firmware-Versionen bitte.

Den größten Missgefallen jedoch rief eine der Platten hervor, die bei der Initialisierung des RAID 5 aus allen 4 Platten aus dem RAID geflogen ist und vom Controller anschließend nicht mehr erkannt wurde.

Diese Festplatte wird auch an anderen Ports des Controllers und in meiner Zockkiste am SATA Port des ICH10R des Asus P5Q PRO nicht erkannt, weshalb ich sie in jedem Fall umtauschen lassen werde.

Das erinnert mich jetzt doch leider ein wenig an mein Debakel mit 6 Hitachi Deskstar mit 2 TB (7k2000), von denen 2 Stück innerhalb der ersten Woche massive Probleme bereiteten (defekte Sektoren und mehrfache Controller-Resets), aber irgendwann muss Schluss sein. Aufgrund meiner bisher in erster Linie sehr guten Erfahrungen mit WD – besonders was die Langzeitzuverlässigkeit betrifft – werde ich die RE4 wohl behalten.

Jetzt bin ich auf die Antwort des WD Supports gespannt.
Mein RAID 5 baue ich jetzt zuerst einmal mit 3 Festplatten um zu sehen ob während der Initiailisierung Probleme auftreten.

Schluss mit den Platzproblemen – 4x WD RE4 2 TB bestellt

Nachdem es auf meinem Fileserver (RAID 5 aus 6x 750 GB = 3,4 TB) jetzt doch langsam etwas eng wird habe ich mir jetzt 4x die WD RE4 mit 2 TB bestellt.

Verschickt hat sie der Händler schon, ankommen müssen sie erst noch.
Dann wird erstmal der Garantiestatus gecheckt und anschließend eingebaut & ein RAID 5 über alle 4 Platten erstellt was dann letztendlich ein Array von ca. 5,4 TB ergibt.

Jetzt ergibt sich natürlich die Frage, was mit dem alten Array passiert.
Eigentlich könnte ich es komplett auflösen und hätte dann 7 Platten übrig (incl Hotspare).
Gleichzeitig bestünde aber auch die Möglichkeit meinen Datenbestand nach Zweck, Umfang und Wachstumsrate auf 2 oder gar 3 Arrays zu verteilen.

Aktueller Stand:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 6x WD RE2/3 750 GB:
E: (Daten 2, 3,4 TB)

Option 1:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 4x WD RE4 2 TB:
E: (Daten 2, 5,4 TB)

Option 2:

RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 20 GB), D: (Daten 1, ca. 50 GB)

RAID 5, 4x WD RE2 750 GB:
E: (Daten 2, 2,04 TB)

RAID 5 4x WD RE4 2 TB:
F: (Daten 3, 5,4 TB)

Option 3:
RAID 1, 2x WD Raptor 74 GB:
C: (System, ca. 70 GB)

RAID 1, 2x WD RE2 750 GB:
D: (Daten 1, ca. 700 GB)

RAID 5, 4x WD RE2/3 750 GB:
E: (Daten 2, 2,04 TB)

RAID 5 4x WD RE4 2 TB:
F: (Daten 3, 5,4 TB)

Jede der Optionen hat natürlich ihre Vor- und Nachteile.
Betrachtet man Energie- und Kühlungsbedarf ist eine Lösung mit möglichst wenigen Platten natürlich immer vorzuziehen, was für Option 1 spricht.

Eine flexible Datenorganisation spricht auch eher für wenige große Volumes als mehrere kleinere, die Performance eher für eine möglichst großflächige Verteilung der Daten auf mehrere unabhängige RAID Arrays.

Mal sehen welche Lösung das Rennen macht, ich denke ein klares richtig oder falsch gibt es in diesem Fall nicht.