Platte im Fileserver defekt

Gestern ist mir im Fileserver am 3Ware 9550SX-16ML eine WD RE4 2 TB (WD2003FYYS-01T8B0) mit einem „(0x04:0x0026): Drive ECC error reported: port=11, unit=2“ aus dem RAID 5 geflogen.

Der Defekt kam nicht wirklich überraschend, die betroffene Festplatte hat sich bereits seit Wochen immer wieder mit „(0x04:0x0023): Sector repair completed: port=11, LBA=0x2409F6AA“ u.ä. in der Log verewigt.

Ich habe bei WD direkt einen Vorabtausch eingeleitet, dafür ist die Angabe einer Kreditkartennummer notwendig die falls die defekte Festplatte nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Eintreffen der Ersatzplatte bei WD eintrifft mit dem Neuwert der Festplatte belastet wird.

Für die RMA ist inzwischen eine vorherige Online-Registrierung mit Kaufdatum und grober Angabe des Händlers (zur Auswahl stehen u.a. der WD Store, oder sehr allgemein gehaltene Angaben wie „Onlinehändler“, „lokales Computergeschäft“ etc.) der betroffenen Festplatte bei WD notwendig.

Ich bin gespannt wann die Ersatzplatte bei mir eintrifft.

Probleme beim Zugriff auf 3Ware Webinterface

Der Zugriff auf das Webinterface von 3Ware RAID Controllern (3dm2) klappt neuerdings nicht mehr wenn ein bestimmtes Sicherheitsupdate von Microsoft eingespielt ist.
Davon betroffen ist angeblich nur der IE, ich habe das Problem aber auch mit Chrome und Firefox.
Von einem anderen Server mit Windows Server 2003 R2 SP2 funktioniert es hingegen.

Bei LSI gibt es bereits einen Eintrag zum Problem in der Knowledge Base mit Vorschlägen zu Workarounds:
http://kb.lsi.com/KnowledgebaseArticle16625.aspx

4x WD RE4 2 TB eingetroffen – mit gemischten Gefühlen

Heute sind meine 4 bei Mindfactory.de bestellten WD RE4 mit 2 TB bei mir eingetroffen.

Also gleich ausgepackt und den Garantiestatus bei WD auf der Homepage überprüft.
Soweit kein Problem, alle Platten haben volle 5 Jahre Herstellergarantie. Nur bei einem Exemplar fiel mir auf, dass die Festplatte als „Recertified“ gekennzeichnet ist.

Das heißt die Festplatte war evtl. schon in fremden Händen und wurde (defekt) an WD zurück geschickt, ist aber eigentlich kein Problem, da entsprechende Ware bei WD auch erst nach entsprechender Qualitätskontrolle wieder das Haus verlässt.

Was mir nicht so gut gefiel war, dass die Festplatten unterschiedliche Firmware-Versionen aufwiesen.

3 der Festplatte wurden vom RAID Controller als WDC WD2003FYYS-02W0B0 mit der Firmwareversion 01.01D01 erkannt, eine als WDC WD2003FYYS-01T8B0 mit der Firmware 01.00D02.

Da ich erst vor ca. einem Jahr Probleme bei 2 WD Raptor 74 GB im RAID 1 hatte, von denen eine beim booten vom Controller regelmäßig nicht erkannt wurde was ein „degraded“ für den RAID-Verbund zur Folge hatte das dann jedes Mal rebuilded werden musste habe ich bei WD direkt eine Supportanfrage gestellt in der ich um eine Empfehlung über den Umgang mit den unterschiedlichen Firmware-Versionen bitte.

Den größten Missgefallen jedoch rief eine der Platten hervor, die bei der Initialisierung des RAID 5 aus allen 4 Platten aus dem RAID geflogen ist und vom Controller anschließend nicht mehr erkannt wurde.

Diese Festplatte wird auch an anderen Ports des Controllers und in meiner Zockkiste am SATA Port des ICH10R des Asus P5Q PRO nicht erkannt, weshalb ich sie in jedem Fall umtauschen lassen werde.

Das erinnert mich jetzt doch leider ein wenig an mein Debakel mit 6 Hitachi Deskstar mit 2 TB (7k2000), von denen 2 Stück innerhalb der ersten Woche massive Probleme bereiteten (defekte Sektoren und mehrfache Controller-Resets), aber irgendwann muss Schluss sein. Aufgrund meiner bisher in erster Linie sehr guten Erfahrungen mit WD – besonders was die Langzeitzuverlässigkeit betrifft – werde ich die RE4 wohl behalten.

Jetzt bin ich auf die Antwort des WD Supports gespannt.
Mein RAID 5 baue ich jetzt zuerst einmal mit 3 Festplatten um zu sehen ob während der Initiailisierung Probleme auftreten.