SuperPi – Pentium III-S 1,4 GHz vs. Pentium 4 1,8 GHz

Da die MSSQL Express Datenbank die ich auf meinem Fileserver für die Verwaltung meiner Musik mit Helium Music Manager betreibe teilweise etwas mehr CPU-Leistung brauchen könnte beschloß ich meinen Testserver anzuwerfen um herauszufinden ob die Datenbank darauf schneller läuft.

Mir fiel dann auf dass im Schrank noch eine wesentlich schnellere CPU als die eingebaute lag (Pentium 4 1,7 GHz (FSB 400) war drin, ein 2,66er (FSB 533) lag noch im Schrank) rüstete ich erstmal (erfolglos) auf – das Board mochte meinen 2,66 GHz Pentium 4 trotz aktuellstem BIOS nicht.

Also baute ich einen Pentium 4 1,8 GHz FSB 400 ein und ließ auf beiden Systemen SuperPi 1.5 rennen (bis 1M, das ist IMHO aussagekräftig genug und dauert nicht so lang).

Dabei ist zu beachten dass mein Fileserver nebenbei noch seine normale Arbeit erledigte, was zu dem Zeitpunkt aber nicht allzu viel CPU-Ressourcen benötigt haben dürfte und bei 2 CPUs auch nicht ganz so stark ins Gewicht fallen dürfte (SuperPi benutzt nur eine).

Die Ergebnisse fielen wenig überraschend knapp zugunsten des Pentium III Systems aus. Dass der Pentium 4 Pro MHz etwas weniger Rechenleistung bietet als der Pentium III ist seit seiner Vorstellung und den ersten Benchmarks bekannt, zumal wir es hier mit einem Pentium 4 System zu tun haben das mit SD-RAM arbeitet.

Zu den Screenshots muss ich noch sagen dass ich mir die RAM-Seite beim Fileserver gespart hab weil abgesehen vom Speicherausbau nichts drin steht. CPU-Z tut sich bei Registered RAM offensichtlich schwer alle Infos auszulesen.

Testserver

  • CPU: Intel Pentium 4 1,8 GHz, FSB 400 MHz, 512 KB L2 Cache
  • RAM: 3x 256 MB SDRAM PC133
  • Mainboard: Fujitsu Siemens D1327

Fileserver

  • CPU: 2x Intel Pentium III-S 1,4 GHz, 512 KB L2 Cache
  • RAM: 4x 1 GB SDRAM PC133 Registered ECC
  • Mainboard: Asus TR-DLS

Borderlands LAN-Spiel per VPN

Beim Versuch Borderlands über VPN „im LAN“ zu zocken musste ich feststellen, dass das ohne ein wenig Konfigurationsaufwand nicht möglich ist, da Borderlands sich Hosts beim suchen eines LAN-Spiels offensichtlich nur im eigenen Subnetz bzw dem Subnetz der primären Netzwerkkarte sucht.

Idr. hängt man aber über eine zusätzliche virtuelle Netzwerkschnittstelle im VPN, deshalb kann das Spiel die Session nicht finden wenn sie nicht im eigenen lokalen LAN gehostet ist.

Es gilt also, dem Spiel beizubringen wo es nach einem gehosteten Game suchen soll.

Dafür muss man eine Verknüpfung mit der Borderlands.exe erstellen und dieser die IP-Adresse des Game-Hosts anhängen, das sieht dann z.B. so aus:

„c:\Programme\Gearbox Software\Borderlands\Binaries\Borderlands.exe“ 192.168.1.2