guter Klang kommt aus guten Lautsprechern

Eine Anschaffung die ich mir schon lange vorgenommen aber genauso lang vor mir her geschoben habe sind vernünftige Lautsprecher.

Ich verwendete am PC bisher immer noch inzwischen knapp 20 Jahre alte, billige Grundig Kompaktboxen die mal Beigabe einer Stereoanlage waren.

Als Verstärker dient mir seit ca 2 Jahren ein Onkyo A-9377 und als Soundkarte die Auzentech X-Fi Forte 7.1 die den Creative X-Fi Soundchip mit recht hochwertigen D/A Wandlern kombiniert.

Nachdem man im Internet an allen Ecken von der Firma Nubert liest ließ ich mir mal auf gut Glück ein Paar von der nuBox 311 kommen.

Der direkte Vergleich zu den doch deutlich größeren Grundiglautsprechern war ein wahrer Ohrenschmaus, der Vorsprung in Sachen Brillianz und Detailtreue enorm.

Allerdings fehlte mir ein wenig der Bass, was sicherlich zum Teil auch der Tatsache geschuldet ist dass die Nubert (angeblich) sehr neutral abgestimmt sind, andererseits lässt sich natürlich nicht verleugnen dass untenrum bei einer so kleinen Box natürlich früher Schluss ist als bei einem größeren Lautsprecher.

Da meine aktuell meist gehörten Musikrichtungen Electro, Techno und Dubstep sind ist ein vernünftiges Bassfundament aber in jedem Fall wünschenswert.

Nachdem ich nach ein wenig Recherche betrieben hatte und zu dem Ergebnis gekommen war dass ein Subwoofer bei meinen Aufstellmöglichkeiten vermutlich nicht übermäßig sinnvoll einsetzbar ist bin ich in ein nahe gelegenes Hifi-Geschäft gegangen und habe dort die KEF Q 300 probehören können.

Die Q 300 hat es mir von Anfang an angetan, trotzdem habe ich in einer anderen Filiale noch die B&W 685 zum Vergleich gehört.

Nach noch einem zusätzlichen Gang zum Probehören im ersten Geschäft mit der Q 300 habe ich mich dann auch für die KEF Q 300 entschieden und diese Entscheidung nicht bereut.

Daheim musste sich die Q 300 natürlich noch direkt gegen die nuBox 311 beweisen.

Als erstes fiel dabei auf dass die nuBox gefühlt eine Oktave höher spielt als die Q 300. Obenrum klingt die nuBox auf den ersten Moment etwas freier und luftiger, allerdings merkt man deutlich dass die KEF deutlich höher kommt und die nuBox in den Höhen zu Verzerrungen neigt.

Insgesamt hört man der Q 300 ihr höheres Volumen deutlich an und der Bass ist natürlich auch erheblich kräftiger aber nicht zu aufdringlich.

Insgesamt klingt sie auch noch etwas hochauflösender als die Nubert und ist auch dazu in der Lage einen deutlich größeren Raum als meine 15 m² mit gutem Klang zu erfüllen.

Polo GTI bestellt

Nach der mehr als überzeugenden Probefahrt am Mittwoch habe ich mir heute den Polo GTI bestellt.

Dabei habe ich mich für folgende Ausstattung entschieden:

  • 4 Türen
  • Candy-Weiß
  • Seitenscheiben hinten und Heckscheibe abgedunkelt
  • Alufelgen „Detroit“
  • Entfall der Schriftzüge auf der Gepäckraumklappe
  • Bi-Xenon Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht
  • Geschwindgkeitsregelanlage
  • Licht- und Sichtpaket
  • Climatronik
  • Navigationssystem RNS310
  • Media-In Buchse im Handschuhfach mit USB-Adapterkabel
  • Mobiltelefonvorbereitung „Plus“
  • Multifunktionslenkrad
  • Kopfairbags für Fond- und Frontpassagiere mit Seitenairbags vorn

Da ich das Auto erst im September bekomme (Wunschliefertermin) wird des ein Modelljahr 2012 und hat dann hoffentlich (Spekulationssache) das neue Navi RNS315 das auch Bluetooth kann, sodass ich mein Handy nicht über einen extra Bluetooth-Pairing-Adapter ans Navi binden muss.

Jetzt beginnt die Wartezeit.

Probefahrt im VW Polo GTI

Nach langem hin und her bei der Überlegung welches Auto ich mir denn nun als Ersatz für meinen Audi 200 Turbo Quattro kaufen soll kam ich nach ca. einem halben Jahr mehr oder weniger ernsthafter Grübelei auf den Polo GTI.

Der Grund dafür war natürlich zum einen ein finanzieller, zum anderen aber auch schlicht bedarfsbedingt.

Die Entscheidung fiel in erster Linie anhand von Fotos, Katalogen, technischen Daten und Testberichten (sowie wie bereits erwähnt der Preisliste).

Ob die Entscheidung die richtige ist lässt sich um nicht „blind“ kaufen zu müssen natürlich am besten bei einer Probefahrt herausfinden.

Von außen ist der Polo GTI recht dezent gehalten und nur durch Details von seinen schwächeren Serienbrüdern zu unterscheiden. Besonders der Kühlergrill in Wabenstruktur mit dem GTI-Schriftzug der mit roten Zierleisten eingefasst ist sowie am verchromten Doppelauspuffendrohr fallen ins Auge.

Außerdem liegt er gegenüber dem „normalen“ Polo 15 mm tiefer und hat andere Front- und Heckstoßschürzen sowie etwas breitere Seitenschweller. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die typischen Leichtmetallfelgen in GTI-Optik.

Von innen ist der Polo GTI sehr sauber verarbeitet und aufgeräumt – ein VW eben. Die Ziernähte an Lenkrad, Schalthebelmanschette und Handbremsgriff sind in rot gehalten, ebenso die Einfassung der Fußmatten. Das Lenkrad ziert ein GTI-Schriftzug.

A Propos Schalthebelmanschette: im Polo GTI ist serienmäßig das Automatikgetriebe DSG in der 7-Gang Variante mit an Board, ein Schaltgetriebe gibt es nicht. Manch einer mag sich fragen was ein Automatikgetriebe mit der Sportlichkeit eines GTI zu tun hat. Darauf kann ich die Antwort geben: viel! Eher stellt man sich nach der Probefahrt im Polo GTI mit dem 7-Gang DSG umgekehrt die Frage was ein Schaltgetriebe mit Sportlichkeit zu tun hat.

Der Motor des GTI ist ein 1,4 Liter 4-Zylinder der mit Kompressor und Turbo zwangsbeatmet wird und so 180 PS freisetzen kann. Das maximale Drehmoment von 250 Nm liegt zwischen 2000 und 4500 U/Min an, das reicht für eine Beschleunigung von 0-100 Km/h in 6,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 229 Km/h.

Nun aber zur Probefahrt:

Der Motor ist bei ruhiger Fahrweise angenehm zurückhaltend, bei zaghaftem Gasfuß schaltet das DSG frühzeitig hoch. Drückt man das Gaspedal durch schaltet das DSG auch im normalen „D“ Modus sehr spät hoch und dreht die Gänge voll aus. Man spürt wie gewaltige Kräfte an der Vorderachse reißen und dem 1,3 Tonnen leichten Auto zu einem enormen Beschleunigungsvermögen verhelfen.

Wer das 7 Gang DSG gut kennt kann das Schaltverhalten sehr gut mit dem Gaspedal bestimmen, ein Eingreifen über die serienmäßigen Schaltwippen am Lenkrad ist nicht erforderlich.

Mir fiel die Gedenksekunde vor dem herunterschalten bei spontanem Beschleunigen aus gleichmäßiger fahrt auf. Allerdings ist die nicht lang, schätzungsweise keine halbe Sekunde. Die holt der Polo GTI aber dadurch wieder rein, dass er nach dem automatischen  herunterschalten sein Kraftpotential voll ausschöpfen kann.

Wer von Hand schaltet versetzt das Getriebe in den manuellen Modus – erst nach einiger Zeit kehrt es dann wieder in den Automatikmodus zurück.

Positiv aufgefallen ist mir auch das Navigationssystem: Statt der typischen Streckenangaben bis zum nächsten Abbiegen (z.B. „in 150 Metern rechts abbiegen“) wird man mit etwas besser zu verstehenden Angaben seiner Wege geleitet („An der zweiten Möglichkeit rechts abbiegen“).

Zusätzlich zur Sprachausgabe und der Kartenanzeige auf dem Display des Navis wird der grobe Streckenverlauf incl. den Fahranweisungen und Straßennamen auf Wunsch übrigens auch im Multifunktionsdisplay zwischen Drehzahlmesser und Tacho eingeblendet. Das ist sehr hilfreich weil man dann nicht immer aufs Navi-Display schauen muss und vom üblichen Blick auf den Tacho nicht weit abschweifen muss.

Überhaupt ist die Instrumentierung im Polo GTI vorbildlich.

Das Fahrwerk ist betont sportlich und schont den Rücken auf schlechten Straßen nicht, allerdings würde ich es auch nicht als Knüppelhart bezeichnen und ein gewisser Restkomfort bleibt durchaus vorhanden.

Insgesamt ist der Polo GTI mit seinem durchzugsstarken Motor und dem toll abgestimmten 7-Gang DSG Getriebe nicht nur ein schönes Auto sondern auch ein tolles Spielzeug aus dem man nicht mehr aussteigen möchte.

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen und auch der Verbrauch geht absolut in Ordnung – nach 150 Km Fahrstrecke auf denen ich das Auto nicht immer geschont habe musste ich nur 11 Liter nachtanken.

Großer Spaß mit kleinem Gerät – Miniheli E-flite Blade mSR

Nachdem ich neulich bei einem bekannten seinen ca 20 cm großen RC-Minihubschrauber RE3LY REX-X von Conrad in Aktion erleben durfte musste ich auch unbedingt einen haben (ich stand schon immer auf ferngesteuerte Fluggeräte, vor gut 10 Jahren als Schüler mit wenig Geld & ohne ein Angebot in der Größenordung wie jetzt konnte ich mir nur nichts adäquates leisten).

Also ein paar Foren gestöbert was man sich in der Größenordnung sinnvollerweise kauft und bin rel. schnell auf den E-flite Blade mSR aufmerksam geworden.

Dabei handelt es sich um einen sog. „Fixed Pitch“ Heli (abk.: FP), bei dem die Höhenkontrolle rein per Rotordrehzahl erfolgt und nicht wie bei richtigen Helis (und den besseren Modellen) per kollektiver Rotorblattverstellung (Pitch).

Vorgestern auf www.helifan.de bestellt, heute da.

Die ersten Flüge waren deutlich schwieriger als gedacht. Wenn man sich mal traut so viel Gas zu geben dass das Teil wirklich abhebt ist man ständig damit beschäftigt das Gerät einigermaßen auf Kurs zu halten.

Aufgrund des sog. Bodeneffekts (bedingt durch die Luftverwirbelungen durch den Rotor am Boden) ist so ein Heli knapp über dem Boden äußerst instabil, von daher ist es ratsam sich zu trauen ein Stück zu steigen.

Allen die Lust haben das Helifliegen zu lernen kann ich daus aktueller Sicht 2 Dinge empfehlen:

Empfangsprobleme mit dem iPhone 4

Laut iphone-magazine.de klagen bereits erste Besitzer des neuen iPhone 4 das seit heute in Deutschland verkauft wird über Empfangsprobleme sobald das Gerät in der Hand gehalten wird.

Das Problem hängt offensichtlich damit zusammen, dass die Metallsegmente am Gehäuserand als Antennen dienen.

Update:

inzwischen berichtet auch Heise Online in seinem Newsticker über das Problem. Allerdings scheint das Problem in Deutschland aufgrund des besseren Netzausbaus weniger groß zu sein. Außerdem muss es wohl nicht zwingend damit zusammenhängen, dass die Antenne außen am Gerät ist.