Platte im Fileserver defekt

Gestern ist mir im Fileserver am 3Ware 9550SX-16ML eine WD RE4 2 TB (WD2003FYYS-01T8B0) mit einem „(0x04:0x0026): Drive ECC error reported: port=11, unit=2“ aus dem RAID 5 geflogen.

Der Defekt kam nicht wirklich überraschend, die betroffene Festplatte hat sich bereits seit Wochen immer wieder mit „(0x04:0x0023): Sector repair completed: port=11, LBA=0x2409F6AA“ u.ä. in der Log verewigt.

Ich habe bei WD direkt einen Vorabtausch eingeleitet, dafür ist die Angabe einer Kreditkartennummer notwendig die falls die defekte Festplatte nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Eintreffen der Ersatzplatte bei WD eintrifft mit dem Neuwert der Festplatte belastet wird.

Für die RMA ist inzwischen eine vorherige Online-Registrierung mit Kaufdatum und grober Angabe des Händlers (zur Auswahl stehen u.a. der WD Store, oder sehr allgemein gehaltene Angaben wie „Onlinehändler“, „lokales Computergeschäft“ etc.) der betroffenen Festplatte bei WD notwendig.

Ich bin gespannt wann die Ersatzplatte bei mir eintrifft.

Planung für neuen High-End Gaming-PC – Überlegungen

Ich bin bereits seit mehreren Monaten dabei meinen nächsten High-End Gaming PC zu planen. Dieser soll meine aktuelle Zockkiste ablösen und dann wieder ca. 5 Jahre halten.

Die aktuelle Planung ist natürlich noch nicht fix und ein paar Punkte sind noch komplett in der Schwebe, aber auf irgendeiner Basis muss man ja anfangen.

Da ich damals die Einführung des Sockel 1366 knapp verpasst hatte – ich hatte mein System damals noch nicht lange und ein Upgrade lohnte sich nicht wirklich – habe ich mir überlegt jetzt direkt auf Sockel 2011 umzusteigen.

Die Vorteile von Sockel 2011 gegenüber Sockel 1155 (egal ob nun Ivy Bridge oder Sandy Bridge) sind beim Gaming zwar im Prinzip irrelevant (höhere Speicherbandbreite, breitere PCIe Anbindung, Unterstützung für mehr RAM), allerdings sind die Mehrkosten gar nicht so hoch wie oft behauptet wird: Der Core i7-3820 mit 4x 3,6 GHz kostet derzeit gute 260 EUR, der Core i7-2700k mit 4x 2,5 GHz ebenfalls und der Core i7-3770k mit 2,5 GHz liegt bei guten 310 EUR. Das heißt die CPU für die Sockel 2011 Plattform kostet bei minimal höherem Takt (kann man was die Performance betrifft allerdings sicherlich vernachlässigen) das gleiche wie die entsprechende CPU für die Sockel 1155 Plattform, die aktuelle Ivy Bridge CPU sogar noch mehr obwohl diese auch nur minimal schneller ist.

Nur bei den Mainboards für Sockel 2011 muss man etwas mehr Geld hinlegen als bei den Modellen für Sockel 1155 aber das ist zu verkraften.
Der RAM ist der selbe.

Ohne High-End Grafik geht natürlich nichts, deshalb kommt die Geforce GTX 680 auf Basis des GK104 natürlich gerade recht.
Eigentlich wollte ich auf eine Gamingkarte auf Basis von GK110 warten, da diese aber wohl noch bis ins Jahr 2013 auf sich warten lässt ist das Thema für mich jetzt mittelfristig  uninteressant geworden.
Ggf. ist auch ein SLI-Verbund aus 2x GTX 680 oder eine GTX 690 interessant, allerdings auf meiner aktuellen Auflösung von 1920×1200 idr. stark überdimensioniert.

Als „Systemplatte“ kommt in so einem System natürlich nur eine SSD in Frage. Interessant hervorgehoben hat sich in letzter Zeit Samsungs SSD 830 aufgrund ihrer enormen Performance und hohen Zuverlässigkeit.
Hier kommt für mich nur die 512 GB Variante in Frage da ich dann neben dem Betriebssystem auch sämtliche Programme und Spiele darauf unterbringen kann ohne ständig in Platznot zu geraten (mit der Intel X25-M 80 GB + 300 GB Velociraptor im aktuellen System leide ich in letzter Zeit ständig unter Speicherplatzknappheit).

Für die Datenhaltung reicht natürlich auch was mittelmäßiges, allerdings sollen auf der Datenplatte auch die VMs liegen, insofern ist die Performance hier auch alles andere als egal. Ich denke hier wird es auf eine WD Caviar Black ab 1 TB oder eine WD Velociraptor 1 TB hinauslaufen.

Gekühlt werden soll mit Wasser.
Der Gedanke an eine Wasserkühlung war mir schon öfter gekommen, für die Planung dieses Systems allerdings erst vor kurzem wieder in den Fokus gerückt.
Ursprünglich war das System mit Luftkühlung geplant, doch die Möglichkeit das System sehr leise zu kühlen und auch mal selbst eine Wasserkühlung zu planen und umzusetzen reizt mich trotz des enormen Aufpreises von fast 1000 EUR.

Da ich die Wasserkühlung gerne komplett intern verbauen möchte  benötige ich ein entsprechend größeres Gehäuse um einen 3x 140 mm Radiator im Deckel unterzubringen, außerdem ist ein zusätzlicher 2x 140 mm in der Front geplant.
Aus diesem Grund werde ich wohl zum LianLi PC-A71F greifen das mehr als genug Platz für dieses Vorhaben mitbringen sollte.
Für den oberen Radiator muss dann ein passender Ausschnitt in den Deckel geschnitten werden.
Optional wäre – je nach Lautstärke des Setups – evtl noch zu überlegen daheim einen zusätzlichen externen Radiator anzubringen der auf LANs nicht zwingend mitgeführt werden muss weil die Kühlleistung der internen Radiatoren ausreichend ist.

Geplant ist also ein System auf Basis von Sockel 2011 (Asus P9X79), dem Core i7-3820, 16 GB DDR3-1600 von Corsair, Samsung SSD830 512 GB, Geforce GTX 680 / 690 im LianLi PC-A71F mit Wasserkühlung im Gehäuse.

Ob ich diesen Plan genau so in die Tat umsetzen werde lasse ich jetzt noch bewusst offen, aber in die Richtung wird es gehen und in ca. 3 Monaten werde ich dann hoffentlich genaue Daten, Fotos und ggf. (je nachdem wie viel wirklich interessantes dabei tatsächlich passiert) ein Worklog präsentieren können.

Probleme beim Zugriff auf 3Ware Webinterface

Der Zugriff auf das Webinterface von 3Ware RAID Controllern (3dm2) klappt neuerdings nicht mehr wenn ein bestimmtes Sicherheitsupdate von Microsoft eingespielt ist.
Davon betroffen ist angeblich nur der IE, ich habe das Problem aber auch mit Chrome und Firefox.
Von einem anderen Server mit Windows Server 2003 R2 SP2 funktioniert es hingegen.

Bei LSI gibt es bereits einen Eintrag zum Problem in der Knowledge Base mit Vorschlägen zu Workarounds:
http://kb.lsi.com/KnowledgebaseArticle16625.aspx

Nägel mit Köpfen – neues IPFire System

Schon lange war geplant meinen IPFire basierten Router auf einem Intel Atom System laufen zu lassen.

Die Vorteile gegenüber den mit 35 Watt Durchschnittsverbrauch durchaus sparsamen und noch dazu ja bereits vorhandenen Pentium III Systemen sind zwar überschaubar, ein schneller reagierendes Webinterface, kleineres Gehäuse, weniger Geräuschentwicklung und ein noch etwas geringerer Stromverbrauch und die Tatsache dass mein altes System gelegentlich kurz nicht mehr aus dem Netzwerk erreichbar war um kurze Zeit später wieder zu reagieren als wäre nichts gewesen rechtfertigten die „Umrüstung“ für mich dann aber letztendlich doch.

Heraus kam eine Kombination aus folgenden Komponenten:

  • Supermicro X7SPA-HF-D525
  • 2 GB SODIMM DDR3-1333 Kingston
  • Chieftec BT-02B (incl. Netzteil)
  • WD Scorpio Blue 120 GB SATA (war noch aus der Schlachtung eines defekten Notebooks übrig)
  • Noiseblocker BlackSilent SR1 60 mm
Die Basis

Das Mainboard im Mini-ITX Format ist mit dem Intel Atom D525 (Dualcore, 1,8 GHz) ausgestattet der für die Anwendung als Router eigentlich überdimensioniert ist, der Preis- und Verbrauchsunterschied zu den kleineren Modellen ist allerdings nicht groß bzw kaum vorhanden und ich möchte das System ja auch noch eine Weile länger und ggf. an schnelleren Leitungen einsetzen können ohne auf QoS, IDS etc. verzichten zu müssen.

Außerdem verfügt das Mainboard (was es IMHO besonders für die Anwendung als Router qualifiziert) über 2 Gigabit LAN-Ports die von Intel-Chips versorgt werden, 6 SATA II Ports mit RAID-Unterstützung (lt. Supermicro nur unter Windows mit den entsprechendenTreibern) und Remote Management über IPMI mit komplettem Remote-KVM und Virtual Media Support.

Außerdem steht für spätere Erweiterungen noch ein mit 4 Lanes angebundener PCIe x16 Slot zur Verfügung.

Der IPMI Support war für mich natürlich auch ein Grund dieses nicht ganz billige Board zu nehmen, da am eigentlichen Aufstellort idr weder Tastatur noch angeschlossen sind und ich auf diesem Weg alles per Remote-Zugriff erledigen kann (übrigens incl. der Installation von IPFire selbst direkt von der ISO).

Das Zuhause

Das Gehäuse von Chieftec wird mit einem 180 Watt Netzteil geliefert und ist auf Mini ITX Boards ausgelegt.

Es ist leicht, kompakt und vor allem auch eines der günstigeren.

Eigentlich hätte ich das System gerne in ein 19 Zoll Gehäuse gepackt, da sich der DSL-Anschluss aber nicht in der Nähe befindet war es von der Verkabelung her sinnvoller den IPFire nicht im Rack zu platzieren.

Langzeitgedächtnis

Die Festplatte war noch übrig, insofern erschien es mir sinnlos eine SSD zu kaufen was ich potentiell durchaus vorgezogen hätte, aber auf Performance kommt es ohnehin nicht an und die WD Scorpio Blue ist im Betrieb praktisch nicht zu hören und hat als 2,5″ Modell auch keinen Stromverbrauch der gegenüber einer SSD nennenswert schlechter wäre.

Kühlung

An der Gehäuserückwand installierte ich erst 2 Wochen nach Fertigstellung und Indienststellung noch einen 60 mm Lüfter von Noiseblocker da die CPU-Temperatur aufgrund des Hitzestaus im Gehäuse idr. um die 70 °C lag. Das ist lt. Intel-Datenblatt (95 °C tMax) zwar unkritisch, muss aber nicht sein.

Obwohl der kleine Lüfter mit 2000 u/min arbeitet ist er praktisch nicht herauszuhören. Die beiliegenden Befestigungsgummis verhindern die Übertragung der Lüftervibrationen auf das Gehäuse.

Erster Eindruck

Zum Betrieb mit IPFire selbst gibt es – nachdem IPFire an sich für mich ja nicht neu ist – nicht allzu viel zu sagen.

Das Webinterface reagiert deutlich zackiger als noch auf dem alten System, trotz IDS und QoS liegt die CPU-Belastung im Durchschnitt irgendwo bei 1-3 %, die Speicherauslastung ist nicht nennenswert (es hätte sich bei 13 EUR für einen 2 GB Riegel aber nicht wirklich gelohnt einen kleineren zu kaufen).

Der Stromverbrauch liegt idr. bei 27-28 Watt.

Pleiten, Pech und Pannen

Ganz ohne Pannen geht es aber leider auch nicht: Seit Inbetriebnahme (das war vor ca. einem Monat) hat das System 3mal mit einem Dauerpiepton auf sich aufmerksam gemacht. Lt. Handbuch handelt es sich dabei um das Alarmsignal bei Überhitzung, allerdings sind die Temperaturen sehr konstant und nach Einbau des Lüfters nochmals deutlich niedriger als vorher und trotzdem tritt das Piepsen noch auf. Ich habe allerdings im offiziellen IPFire Forum einen anderen User gefunden der auf dem gleichen Board das selbe Problem hat.

Am Anfang waren außerdem zeitweise die Graphen für die Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehzahlen verschwunden. Diese sind inzwischen wieder da, allerdings wird nach gut 1 Woche der Lüfter plötzlich nur noch mit halber Drehzahl ausgelesen obwohl das Board meines Wissens nach nicht dazu in der Lage ist 3 Pin Lüfter zu regeln. Leider kam ich noch nicht dazu zu übeprüfen ob der Lüfter tatsächlich mit veränderter Drehzahl läuft. Jedenfalls liefert mir das Webinterface vom IPMI die selben Werte wie das Hardware-Diagramm vom IPFire.

Insgesamt läuft das System jedoch absolut stabil und Zuverlässig, sämtliche Probleme sind im Prinzip kosmetisch aber natürlich nicht erfreulich.

Fazit

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem System absolut zufrieden, das einzig ärgerliche sind kleinere Probleme die den Betrieb allerdings nicht beeinflussen.

Die CPU ist für diese Anwendung natürlich deutlich überdimensioniert und auch am Arbeitsspeicher darf man durchaus sparen, mir ist es allerdings lieber wenn das System Reserven hat die später u.U. auch einen anderen Einsatz, zusätzliche Dienste oder eine deutlich schnellere Internetanbindung verkraften.

neues WLAN

Da mein Linksys WAP610N leider an einem nicht unbekannten Bug mit der aktuellen Firmware 1.0.02 (build 3) leidet und aus dem WPA2 verschlüsselten WLAN keine DHCP Requests mehr zum DHCP Server im LAN durchlässt habe ich ihn kurzerhand ersetzt.

Meine Wahl fiel auf den HP V-M200. Dabei handelt es sich um ein Produkt das für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert ist und somit auch einige Features unterstützt die man im Consumerbereich so nicht findet.

Z.B. ist es möglich 4 SSIDs gleichzeitig zu verwalten (auf dem selben Kanal, allerdings teilen diese sich dann auch die Bandbreite). Diese lassen sich LAN-seitig per VLAN auftrennen.

Außerdem ist natürlich auch eine Authentifizierung über RADIUS möglich.

Der V-M200 unterstützt auf WLAN Seite maximal 300 MBit/s nach 802.11n Standard und auf LAN-Seite (gegenüber der Angabe in vielen Onlineshops) 1 GBit/s.

Außerdem mit an Board ist ein Iperf Server der als Gegenstelle zur Durchsatzmessung dienen kann. SNMP spricht er auch.

Die WebGUI ist der E-Serie (z.B. MSM410, MSM460) sehr ähnlich und bietet zusätzlich einen Quick-Setup Assistenten. Eingefleischte Netzwerker sollten diesen natürlich nicht benötigen aber er kann natürlich ein wenig Zeit sparen.

SSD-Upgrade für meine Zweitkiste

Vor einiger Zeit habe ich meinem Zweitrechner eine Intel SSD320 mit 160 GB gegönnt und dafür die 160 GB WD RE raus geschmissen.

Der Performanceunterschied ist selbstverständlich enorm.

Im gleichen Zug hab ich Windows 7 mal neu installiert.

Jedem der sich die Intel SSD 320 zulegen möchte kann ich nur empfehlen das Kit zu nehmen, da ist nämlich ein toller Einbaurahmen dabei der exakt die selben Befestigungsmaße hat wie eine normale 3,5″ Festplatte.

Somit ist die SSD320 auch mit den Laufwerksschienen meines Chieftec Towers verwendbar.

Nachbrenner

Bisher hat meinem Zweitrechner den ich zu 90% zum surfen und Instant Messaging verwende als Festplatte eine Wester Digital RAID Edition mit 160 GB aus der ersten Generation gereicht.

Natürlich hat das Anmelden incl. ein paar mitstartender Programme eine gefühlte Ewigkeit gedauert.

Doch irgendwann ist genug.

Nachdem mir der Wunsch schon länger im Kopf herumspukte habe ich ihm jetzt eine Intel SSD 320 mit 160 GB gegönnt und den PC bei dieser Gelegenheit gleich neu aufgesetzt.

Läuft? Läuft. Und zwar schnell!

Dell U2711

Nach langem grübeln habe ich mir jetzt den Dell U2711 zugelegt. Es handelt sich dabei um einen 27 Zoll TFT Bildschirm mit IPS Panel im 16:9 Format und einer Auflösung von 2560×1440.

Er soll den Dell 2408WFP an meiner Zockkiste ersetzen. Besonders zum Filme schauen vom Bett aus ist das mehr an Diagonale auf jeden Fall positiv zu bemerken.

Der Monitor ist absolut super verarbeitet und macht einen hochwertigen & robusten Eindruck.
Allerdings habe ich von Anfang an bemerkt dass die untere rechte Ecke wahrnehmbar heller ausgeleuchtet ist als der Rest und weiß noch nicht ob mich das auf Dauer stört oder nicht. Das ist allerdings in erster Linie bei komplett schwarzem oder zumindest insgesamt sehr dunklem Bild feststellbar.